Selbstreguliertes Lernen mit KI-Unterstützung – Interessantes Whitepaper zum Konzept Circular Flow im digitalen Umfeld

Heute empfehle ich ein Whitepaper zur Lektüre. Es geht über selbstreguliertes Lernen (SRL) mit Lernsoftware – beispielhaft an Brainix dargestellt. Auf Denzlingen Lernt soll über die gesamte Bandbreite des Lernens berichtet werden und auch mal aktuellste Forschungsergebnisse vorgestellt werden. Die Software soll Zehn- bis Zwölfjährige in die Lage versetzt, ihren Lernprozess individuell entsprechend den von ihnen selbst festgelegten Zielen zu planen und zu gestalten“. Auch werden neue Lernformen wie Flipped Classroom oder Split Classroom unterstützt. Auf jeden Fall lesenswert und ein guter Beitrag zur Diskussion.

Im Whitepaper Circular Flow – selbstreguliertes Lernen im digitalen Umfeld wird dargelegt, wie Lernsoftware mit künstlicher Intelligenz (KI) die Fähigkeit zum selbstständigen Lernen fördert. Schülerinnen und Schüler können durch die Modellierung ihres individuellen Lernstandes mit Hilfe der Technologie maschinellen Lernens beim Planen, Zielesetzen und Überwachen des Lernfortschritts unterstützt werden. Das Konzept des selbstregulierten Lernens wird mit der neuen Komponente „Circular Flow“ in die Lernsoftware Brainix integriert.

Das Whitepaper erklärt das Konzept des Circular Flows, das im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt entwickelt wurde. Ausgangspunkt war die Intention, den Schülerinnen und Schülern, die mit der Lernsoftware Brainix arbeiten, eine optimale Planung und Organisation ihres Lernprozesses zu ermöglichen. Mit dem Circular Flow werden die Lernenden bei der Selbsteinschätzung, das heißt der Ermittlung der Differenz zwischen „Wo bin ich?“ (Lernstand) und „Wo möchte ich hin?“ (Ziel) unterstützt, indem ein Machine-Learning-Modell die Differenz ermittelt und Rückmeldung darüber gibt, auf welchem Lernstand sie sich befinden. Gleichzeitig werden ihnen Vorschläge für Übungen gemacht, die wahrscheinlich geeignet sind, die Differenz auszugleichen. Die Vorschläge für das Training sind stets auf den individuellen Lernstand angestimmt. Die Software zeigt den Lernenden den Weg zu der optimalen Leistung, die aus Sicht der KI für sie möglich ist. Wurde ein Ziel frühzeitig erreicht, haben die Lernenden die Möglichkeit, das Ziellevel anzuheben, z.B. von „Startklar“ auf „Profi“.

„Unsere neu entwickelte Komponente Circular Flow setzt Erkenntnisse aktueller psychologischer Forschung in Funktionen um, mit denen auch Zehn- bis Zwölfjährige leicht umgehen können. Sie werden in die Lage versetzt, ihren Lernprozess individuell entsprechend den von ihnen selbst festgelegten Zielen zu planen und zu gestalten„, sagt Hannah Nicklas, in der Geschäftsführung der Brainix GmbH für Technologie verantwortlich.

P.S.: Was ich auch interessant an der Software von Brainix finde, dass damit neuere Lernformen möglich sind wie Flipped Classroom oder Split Classroom – werde darüber auch mal einen Beitrag machen.

(Quelle: Stiftung Digitale Bildung / Start | Stiftung Digitale Bildung (digi-edu.org) )

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