Corona – Umgang mit der Pandemie als gläubiger Mensch. GUTER GOTT? TROTZ PANDEMIE, KRIEG, LEID? Vortrag 27.09.22 in St. Jacobus (Veranstaltungstipp)

Das Problem der Theodizee ist gerade heute wieder für Gläubige aktuell. Corona, Ukrainekrieg und Umweltkatastrophen. Wie lässt sich das Leiden in der Welt mit der Annahme zu vereinbaren, dass ein (zumeist christlich-monotheistisch aufgefasster) Gott sowohl allmächtig, allwissend als auch gut sei.

Der Hinweis auf das Leid als religiöse oder religionskritische Frage ist bereits in Kulturen der Antike, z. B. im alten China, in Indien, Iran, Sumer, Babylonien und Ägypten zu finden. Skeptische Philosophen der griechischen Antike argumentierten, dass der Demiurg (göttlicher Schöpfer) – wenn er existiere – in der Tat Übel verhindern müsse, und führten teils weitere Argumente zugunsten eines Agnostizismus oder Atheismus an.

Besonders ausgeprägt ist das Theodizeeproblem im Monotheismus. Nach moderner Theologie behandelt schon die Geschichte von Hiob aus dem jüdischen Tanach (christliches Altes Testament) die Frage, wie es sein könne, dass ein allmächtiger Gott dulde, dass guten Menschen Böses widerfahre.

Das ökumenischen Bildungswerk Denzlingen greift dieses Thema bezogen auf die aktuelle Lage (Corona – Ukraine – Leid) in einem Vortrag auf:

„Corona – Umgang mit der Pandemie als gläubiger Mensch“ – GUTER GOTT?
TROTZ PANDEMIE, KRIEG, LEID?

  • Wann: Dienstag, 27. 09. 22, 20.00
  • Wo: St. Jakobus (Denzlingen)
  • Veranstalter: Ökumenisches Bildungswerk Denzlingen
  • Dozent: Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde
  • Inhalt: GUTER GOTT? TROTZ PANDEMIE, KRIEG, LEID Kann man da noch an Gott glauben? – Bemerkungen aus christlicher Sicht

Bernhard Uhde (* 8. Oktober 1948 in Augsburg) ist ein deutscher katholischer Theologe und Professor an der Universität Freiburg im Breisgau. Erstudierte an den Universitäten Mainz und Freiburg i.Br. Philosophie, Katholische Theologie, Religionswissenschaft und Alte Geschichte. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes für „Verdienste im interreligiösen Dialog im In- und Ausland“.

Ein wichtiger Vortrag finden wir. Deshalb unsere Empfehlung. Bitte informieren Sie sich auch beim Ökumenischen Bildungswerk Denzlingen. Dies ist keine offizielle Mitteilung des Bildungswerks.

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